Im Zuge der grossen Infrastrukturprojekte im Gäu – dem 6-Spur-Ausbau der Autobahn A1 (Härkingen–Luterbach) sowie der Modernisierung der ÖV-Drehscheibe Bahnhof Egerkingen – wird die lokale Mobilität neu gedacht. Das Amt für Verkehr und Tiefbau des Kantons Solothurn (AVT) nutzt diese Synergien, um das Fuss- und Velonetz im Raum Härkingen–Egerkingen
grundlegend zu modernisieren und sicherer zu gestalten.

Kernstück dieser Planung ist eine neue, attraktive Verbindung zwischen dem Industriegebiet Härkingen und dem Bahnhof Egerkingen. Da der künftige Autobahnanschluss für den Veloverkehr ungeeignet ist, schafft der Kanton mit einer neuen Linienführung und einem markanten Brückenbauwerk über die A2 eine leistungsfähige Alternative.
Das Projekt verfolgt vier Hauptziele:
- Optimale ÖV-Anbindung: Direkte Verknüpfung des Industriegebiets Härkingen mit dem regionalen Verkehrsknoten Bahnhof Egerkingen.
- Höchste Sicherheit: Trennung der Verkehrsströme zur Vermeidung von Konfliktpunkten
im Bereich des Autobahnanschlusses. - Attraktive Ersatzroute: Schaffung einer kreuzungsfreien Verbindung auf den Hauptverkehrsachsen.
- Regionale Vernetzung: Stärkung der Gemeinde Egerkingen durch den direkten Anschluss an das nationale Veloland-Routennetz.

Dieses Bauvorhaben ist ein entscheidender Schritt, um den Langsamverkehr im Gäu nachhaltig zu fördern und die Lebensqualität sowie die Verkehrssicherheit in der Region langfristig zu sichern.
Quelle der Nachricht: Kanton Solothurn


